«Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!» – aber nicht mehr: Geldpolitik als Strategie staatlicher Machtausweitung

«Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!» – aber nicht mehr: Geldpolitik als Strategie staatlicher Machtausweitung

Denkt man über die Zukunft nach und versucht dabei, mögliche Ausgänge und Entwicklungen auszudenken, besteht immer ein schmaler Grat zwischen Optimismus und Selbsttäuschung. Für gewöhnlich überschätzen wir unsere individuelle und kollektive Fähigkeit zu beeinflussen, was vor uns liegt, und wir tendieren dazu, den Einfluss externer Faktoren, die unsere Pläne durchkreuzen können, zu unterschätzen.

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Das Geld ist bereits privatisiert!

Das Geld ist bereits privatisiert!

«Wirtschaften ist nichts anderes, als die fortgesetzte Wahl zu haben zwischen verschiedenen Möglichkeiten» schrieb der Ökonom Wilhelm Röpke in «Die Lehre von der Wirtschaft» 1937. Für das Geld, mit dem ich seit mehr als fünfzig Jahren arbeite, gilt das nicht. Es steht nicht im Wettbewerb. Wir sind dem Geld ausgeliefert, das die Notenbank unseres Landes schafft.

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