Problem Geldsystem

Symbolbild Instablitaet im Finanzsystem

DAS PROBLEM

Das heutige Finanzsystem ist instabil

Das Hauptproblem unseres heutigen Wirtschafts- und Finanzsystems ist dessen mangelnde Stabilität. Diese ist der falschen Konstruktion eines seiner zentralen Elemente geschuldet: dem Geldwesen.

Die Zentralbankpolitik und die falsche Konstruktion des Geldwesens insgesamt wirken sich unmittelbar negativ auf die Qualität des Geldes aus. Zunächst nur langsam und kaum spürbar, dann immer schneller und stärker verliert das Geld genau jene Eigenschaften, die es erst zu «Geld» im eigentlichen Sinne gemacht haben.

Die drei Grund­funk­tionen des Geldes

Wertspeicher

Heute erfüllt Geld seine Wertaufbewahrungsfunktion nur noch schlecht. Durch die ständige Erhöhung der Geldmenge verliert unser Geld ständig an Wert, sprich sein Wert wird «inflationiert». Wir sind überzeugt, dass wir zu einer mit Realwerten gedeckten Währung zurückkehren müssen.

Wertmassstab

Staatliche Währungen, wie etwa der Schweizer Franken, Euro oder US-Dollar, sind als Recheneinheit kurzfristig vertretbar. Mittel- bis langfristig werden sie dieser Aufgabe jedoch nicht gerecht, da der zukünftige reale Wert dieser Währungen nicht prognostizierbar ist und stets durch politische Interessen beeinflusst wird.

Tauschmittel

Unser heutiges Geld funktioniert gut als Tauschmittel. Mit Bargeld und elektronischen Zahlungsmitteln können (fast) überall Zahlungen getätigt werden und Banküberweisungen erlauben Überweisungen quer über den Globus. Entwicklungen im Zusammenhang mit der Blockchain Technologie zeigen jedoch, dass es noch effizienter gehen kann.

Verlust des Wertspeichers

Am 15. Juli 1971 löste der damalige US-Präsident Richard Nixon die amerikanische Währung von ihrer historischen Bindung an reale Werte: Er schloss das sogenannte Goldfenster. Seither können die Zentralbanken anderer Staaten ihre angehäuften Dollars nicht mehr bei der US-amerikanischen Zentralbank FED gegen Gold eintauschen. Der US-Dollar ist seither nicht mehr ans Gold gebunden. Die Schweiz beschloss am 27. Mai 1987 die Golddeckung des Frankens ebenfalls aufzulösen. Bis dahin war die Schweiz das letzte Rechtssystem, das noch an einer Goldbindung seiner Währung festgehalten hatte.

Seither ist keine bedeutende Währung mehr in der realen Welt verankert. Die Folgen sind dramatisch: Eine bis dato ungekannte Ausweitung der Geldmengen in Form einer Schuldenexplosion geht mit einem laufenden Kaufkraftverlust des Papiergeldes einher. Im Kern bedeutet dies, dass unser heutiges Geld eine der drei Geldfunktionen – die des Werterhalts – nicht mehr erfüllen kann.

Entwicklung der Konsumentenpreise in den USA seit 1971

Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis

Für den normalen Anleger bedeutet dies, dass nahezu alle nominalen Sparanlagen, wie beispielsweise Sparbücher, Tagesgelder oder auch Staatsanleihen, ihm auf mittel- und langfristige Sicht Verluste bescheren. Dies wird noch beschleunigt durch die Politik der Zentralbanken, die aufgrund der kaum mehr tragbaren Verschuldung vieler Staaten mittels geldpolitischer Eingriffe, wie etwa der sogenannten Quantitative-Easing-Programme des FED oder der EZB, die Zinsen an oder sogar unter die Nulllinie drücken.

Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis

Mangelhafter Wertmassstab

Unser heutiges Geld hat seine Werterhaltungsfunktion verloren; dies wirkt sich auch auf die weiteren Funktionen des Geldes aus: Schweizer Franken, Euro oder US-Dollar vermögen nur noch bei einem kurzen Zeithorizont als Wertmassstab zu dienen.

Ein Massstab sollte naturgemäss ein qualitativ gleichbleibender Standard sein. Aufgrund der permanenten Kaufkraftverluste, sowohl bezogen auf Konsumgüter als auch auf Vermögenswerte, ist diese Funktion nicht mehr gegeben. Über einen längeren Zeitraum lässt sich auf den ersten Blick kaum mehr sagen, ob ein Gut vor allem deshalb im Preis gestiegen ist, weil es selbst teurer geworden ist – beispielsweise aufgrund grösserer Nachfrage bei gleichbleibender Produktion – oder ob der entsprechende Preisanstieg in erster Linie den Kaufkraftverlust der jeweiligen Währung widerspiegelt. In einem Umfeld, wo der reale Gegenwert der erwarteten Zahlung bei Vertragsschluss nicht mehr klar absehbar ist, ist es schwierig, langfristige Verträge einzugehen.

Eingeschränkte Tauschmittel­funktion

Ganz am Ende dieser Entwicklung geht schliesslich auch die dritte Geldfunktion verloren: die Tauschmittelfunktion. Solange allerdings die staatlichen Währungen als gesetzliches Zahlungsmittel vorgesehen sind und die Bürger in erster Linie nur mit ihnen ihre Steuerschuld tilgen können, wird den staatlichen Währungen die Tauschmittelfunktion erhalten bleiben. Allerdings sehen wir auch hier erste Aufweichungen dieses Grundsatzes. So können etwa im Kanton Zug, dem „Crypto-Valley“, gewisse Abgaben in Kryptowährungen beglichen werden. In den USA haben sich erste Bundesstaaten auf die Wurzeln des US-Dollars zurückbesonnen: So erklärten Utah und Oklahoma die Edelmetalle Gold und Silber ganz offiziell zu gesetzlichen Zahlungsmitteln. Jüngst hat El Salvador als erstes Land der Welt den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannt.

Wir sind davon überzeugt, dass in naher Zukunft die Nachfrage nach real gedeckten Währungen auf der Blockchain stark ansteigen wird, und haben deshalb den RealUnit geschaffen.

 

«Mit dem RealUnit entsteht eine Alternative zu dem aus den Fugen geratenen Finanzsystem.»

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