Hohe Krisenresistenz durch reale Werte

11. Juni 2026

Autor: Marc Moschettini – Erschienen am 28. Mai 2026 im Substanz Investor

Seit wir die RealUnit Schweiz AG in SI 11/2024 vorgestellt hatten, hat sich einiges getan. Die Schweizer Investmentgesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mit realen Werten „das Vermögen der Aktionärinnen und Aktionäre zu erhalten und bestmöglich vor Krisen zu schützen“, bietet die seit bereits 25 Jahren bewährte RealUnit Sachwertstrategie an und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn vor Steuern von rund 8,83 Mio. CHF vermelden.

Der Net Asset Value (NAV) pro Aktie belief sich zum Stichtag 31.12.2025 auf 1,35 CHF, was einer Jahresperformance von 17,4% entspricht. Zudem verfügt die Gesellschaft über einen großzügigen Liquiditätspuffer, keine langfristigen Schulden und eine hohe Diversifikation mit Schwerpunkt Schweiz, in der rund 80% der Werte allokiert sind. Weitere Schwerpunkte bilden die USA mit 9,7%, Kanada mit 1,9%, gefolgt von Liechtenstein und Brasilien mit jeweils 1,8%. Auch wenn dies nur eine Momentaufnahme mit Stand vom 31.3.2026 ist, sind die Zahlen geeignet, den generellen Fokus der Gesellschaft darzustellen.

Zeichen stehen auf Wachstum

Der Blick auf die detaillierte Vermögensallokation mit Stichtag 31.3.2026 offenbart kleine Umschichtungen im Vergleich zum Stand Ende 2024. So wurde der Anteil an physischen Edelmetallen am Gesamtportfolio von 40,7% auf 39,1% reduziert, wobei die konkrete Gewichtung bei 25,4% Gold und 13,7% Silber liegt. Umschichtungen in der Vergangenheit müssen natürlich auch im Kontext des starken Preisanstiegs der Edelmetalle in den vergangenen Monaten gesehen werden. Erhöht haben sich hingegen die Unternehmensbeteiligungen (von 29,5% auf 31,7%) ebenso wie die nominalen Anlagen (von 8,3% auf 17,2%). Physisches Bargeld, das in Schweizer Franken (CHF) gehalten wird, ging von 12,0% auf 6,7% zurück, und auch der Anteil der Assetklassen alternative Anlagen (von 5,9% auf 3,1%) und Kryptos (von 3,6% auf 2,2%) wurde reduziert.

Bemerkenswert ist, dass RealUnit im Rahmen einer erfolgreichen Kapitalerhöhung im März 2026 14,2 Mio. CHF an neuem Eigenkapital einsammeln konnte.

„Die Kapitalerhöhung war ein voller Erfolg. Immer mehr Menschen vertrauen uns in den aktuellen Krisenzeiten ihre Ersparnisse an“

, so RealUnit-CEO Daniel Stüssi. Bezeichnend, dass mehr als die Hälfte der neuenAktien (51,7%) von bestehenden Miteigentümern durch Ausübung des Bezugsrechts gezeichnet wurde – zudem wurde das Angebot von maximal 10 Mio. neuen Aktien mit einem Ausgabepreis von je 1,42 CHF von einer Nachfrage nach über 13,1 Mio. Aktien deutlich übertroffen. Frisches Kapital, das gemäß der Anlagestrategie der Gesellschaft in die bereits beschriebenen Assetklassen einfließt.
Für deutsche Anleger ist zudem erwähnenswert, dass die RealUnitAktie seit August 2025 unter der WKN A3DGHJ (IK) über Xetra handelbar und damit von den meisten Banken und Brokern aus in Deutschland einfach zugänglich ist. Dies ermöglicht eine transparente Preisfindung und einen einfachen Zugang.

Bankenunabhängiger Aktientoken

Eine Besonderheit, die sich wachsender Beliebtheit bei den Anlegern erfreut, ist die tokenisierte RealUnit-Namenaktie (RealUnit-Token), die in der Verwahrung vergleichbar mit Kryptowerten in der eigenen Wallet gespeichert werden kann. Damit haben Investoren neben der klassischen Aktie im Bankdepot auch diese ausgefallenere Verwahrart als Option. Wichtig ist, dass beide Varianten dieselben Aktionärsrechte bieten und sich lediglich in der Form der Aufbewahrung unterscheiden.

„Wir wollen Anlegern, sofern gewünscht, die Möglichkeit bieten, einen Teil ihres Vermögens unabhängig vom klassischen Bankensystem zu verwahren. Zudem entfallen durch die Selbstverwahrung Depotgebühren bei Banken.“

, so Stüssi. Sollte der Private Key doch einmal verloren gehen, regelt die RecoveryFunktion, dass RealUnit-Vermögenswerte wiederhergestellt werden können

Fazit

Weltweit stehen Investoren vor großen Herausforderungen – seien es staatliche Schuldenexzesse, aufgeblähte Aktienmärkte, Kriegssorgen oder gestörte Handelsbeziehungen. Eine Anlage, die sich auf reale und begrenzte Werte fokussiert und den Vermögensschutz sowie Kaufkrafterhalt in den Vordergrund stellt, mag eine Antwort darauf sein. Zumindest, wenn man weniger auf kurzfristige Rendite ausgerichtet ist und stattdessen den realen Werterhalt über Generationen hinweg sucht.

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